Samstag, 3. September 2011
Blühende Heide
Wie gestern erwähnt, hatte ich letztes Jahr um diese Zeit die Möglichkeit, die Lüneburger Heide in Blüte zu erleben. Ich muss sagen, ich habe es sehr genossen!



Der rosa-lila Schimmer, der über dem Land liegt, macht schon sehr viel her...
An einem Tag war ich 7 Stunden wandern und fotografieren!


Oben: typisches Heidehaus; unten: Gewitterstimmung

Leider habe ich in den zwei Tagen dort nicht einmal die berühmten Heidschnucken gesehen, ohne deren Weidetätigkeit es die Heide nicht gäbe (sie würde mit Büschen und Bäumen zuwachsen)

Trotzdem ein Erlebnis!



Besonders die Morgenstimmungen, denn ich war sehr früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu erleben; es hat sich gelohnt! Beinahe wollte ich die Musik gleichen Namens von Grieg vor mich her summen...



Und diese Stimmung änderte sich nicht nur fast im Minutentakt, sondern auch, je nachdem, in welche Richtung man blickte.



Nicht überall ist die Heide so abwechslungsreich, mit Hügeln, Wacholder, Felsbrocken, Birken, wie in der Gegend von Wilsede.


Unten: "Hannibals Grab"

Früher galt die Heide als besonders häßlich(!), die Menschen schauderte es vor der Leere und bemitleideten alle, die dort leben mussten. Erst in der 2.Hälfte des 19.Jhd. wurde sie zunehmend als schön empfunden; Werke von Schriftstellern wie Hermann Löns verklärten sie sogar und führten so zum Umdenken. Heute sind weite Teile Naturschutzgebiet.

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